Da geht noch was.......
Es ist soweit der Wecker klingelt, vier Uhr - doch eigentlich war man schon wach. Unter der Dusche drängt sich dann die Frage auf, wieso es eigentlich keine Wecker gibt, die einen mit herzhaften Burnout-Sound wecken.......das wär’s doch!
Unser Van trägt uns sanft blubbernd durch den Morgen, reichlich PS unter der Haube und erst recht angehängt. Und natürlich darf der Pinguin im Eisfach nicht fehlen; seine Aufgabe ist es, Fred vor dem Burnout etwas abzukühlen, und darin ist ein Pinguin ja naturgemäß Fachmann. In Gudow begrüßen wir um 6 Uhr bei Sonnenaufgang ein weiteres Teammitglied, nämlich Locke aus HH. Der beste Mann im Team ist mit seinem B 200 Van standesgemäß angereist. Zusammen geht’s nun weiter Richtung Wittstock, durch das wir noch eine kleine Stadtrundfahrt machen.
Unser Ziel ist der ehemalige Flugplatz und da liegt er nun vor uns: ein riesiges Areal mit schönen Betonbahnen so soll es sein!
Nach Skorpions freundlicher Begrüßung bauen wir unsere Pavillions
auf und müssen den Camaro auch gleich unterstellen, denn Petrus meint es etwas zu gut mit uns.... Dafür gibt’s jetzt erstmal ein gemeinschaftliches Frühstück. Im Anschluss gehen wir die Rennstrecke ab, leider im Regen. Doch rechtzeitig zur fachkompetenten Abnahme durch Skorpion ist dann Schluss mit Nass, so dass wir um 17:00 einen ersten Burnout machen können. Unser Team legt dann eine kleine Nachtschicht ein, um das Problem mit der Wasserpumpe zu beheben. Derartige Übungen schweißen ja zusammen und dank der tatkräftigen Hilfe von Locke und Tonni haben wir schließlich Erfolg.
Gestärkt durch ein gutes Frühstück fährt Fred mit dem Camaro im Qualifying 11,26 Sekunden, die uns den 3. Platz einbringen. Entsprechend gut gelaunt verbringen wir den Abend beim gemeinschaftlichen Grillen. Die Musik aus dem Fahrerlager begleitet uns durch den Schlaf, doch alles ist angesichts der nahenden Entscheidungsläufe gegen die Neuruppiner Nova schnell vergessen. Fred ist voller Konzentration dabei und brennt 11,06 Sekunden in den Asphalt damit ist der 3. Platz unser!
The race is over but relaxing begins: Alle Teams lassen nun in Freundschaft das Ereignis ausklingen ein schöner Abschluss.
Unsere Ohren hören, was sie hören wollen, und so halten wir den Wind, der uns am nächsten Morgen weckt, schon fast für einen V8 .....doch nun heißt es wirklich packen und alles was wir in unserer Garage hegen und pflegen wieder sicher anzuspannen. Ein bisschen wehmütig ist die Stimmung schon, doch als wir gegen 14:00 wieder in Lensahn ankommen, beginnen direkt die Planungen für’s nächste Rennen DA GEHT NOCH WAS !!!